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Kickboxen

Kampfsportart ohne besonderen traditionellen Hintergrund. Ursprüglich entstanden, um verschiedene traditionelle Stile in einem Wettkampf miteinander vergleichen zu können.


Wettkampfregeln
Der Wettkampf findet auf einer Kampffläche oder in einem Ring (ähnlich dem des Boxens) mit einer Seitenlänge zwischen 5 und 9 Metern statt.Während der Kampfzeit, die ca. 3 Minuten dauert, versuchen die Kämpfer den Gegner mit verschiedenen Techniken zu treffen. Welche Techniken zulässig sind, ist in einem Regelheft wie in jeder anderen Sportart auch festgelegt. Die Einhaltung dieser Reglen wird durch 3 bis 5 "Unparteiische" überwacht. 

Damit im Eifer des Gefechts keine größeren Verletzungen auftreten, sind die Kämpfer natürlich mit einer Schutzausrüstung geschützt. Hierzu gehören Faustschützer, Fußschützer, Kopfschutz, Tiefschutz, Schienbeinschutz und Zahnschutz.

 

Der Wettkampf selbst wird beim Kickboxen in drei Kategorien unterteilt:

  1. Das Pointfighting-Kickboxen (Semikontakt). Hier wird, ähnlich wie beim Fechten, versucht, mit einzelnen Treffern eine Wertung zu erzielen. Zwischen den Aktionen wird der Kampf jeweils kurz unterbrochen

  2. Das Leichkontakt-Kickboxen. Ähnlich wie beim Boxen wird hier der Kampf und die Kampfführung als gesamtes bewertet. Nur wird hierbei, wie der Name schon sagt, nur mit leichtem Kontakt getroffen. Oder sollte es wenigstens ;-)

  3. Das Vollkontakt-Kickboxen. Hier wird wie beim Boxen mit vollem Kontakt getroffen und das Kampfgeschehen als Ganzes bewertet.

 

Um körperliche Vorteile weitgehend auszuschalten, werden die Kämpfer in Gewichtsklassen und Altersklassen aufgeteilt. Ebenso gibt es verschiedene Klassen für die verschiedenen Ausbildungsstufen (Gürtelfarben).

 

 

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